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Lebensraum für Kreuzkröte und Zauneidechse

von Rene, geschrieben am 04. 04. 2011:

Wenn Steinbrüche oder Sandgruben auf der einen Seite einen erheblichen Eingriff in das Landschaftsbild darstellen, und somit zunächst einmal eher eine Zerstörung der Natur bedeuten, so haben sie in der heutigen Zeit auch ihr Gutes: Durch den oftmals wasserundurchlässigen Untergrund entstehen überall kleine Pfützen oder Tümpelchen, die im Jahresverlauf austrocknen können. An den Rändern einer Sandgrube finden sich Sandhänge, die sich nach einiger Zeit verbuschen können, und somit Krautschichten ausbilden.

Wenn man sich nun entschließt, eine solche Sandgrube offen zu lassen, anstatt sie zu verfüllen, dann bietet man einigen besonders gefährdeten Arten einen Ersatzlebensraum an: Nach kurzer Zeit kann man auf Gelbbauchunken und Kreuzkröten hoffen, an den Hängen werden sich rasch Zauneidechsen einfinden - sofern es in der Nähe noch Populationen von ihnen gibt. Wenn sich ein größeres Gewässer in einer Senke bildet, und daraus ein künstlicher Bruchwald entsteht, haben auch Wasservögel und der Laubfrosch hier eine neue Heimat.

Wir werden die Ausgleichsfläche genau im Auge behalten um zu sehen, was sich da tut. Gestern konnten wir jedenfalls in sehr kurzer Zeit zehn Zauneidechsen zählen; in den Tümpelchen fanden sich schon Wasserfrösche ein. Und für Ende des Monats hoffen wir auf unsere Schützlinge, die Kreuzkröten.

Auf jeden Fall wurde wieder ein kleines Stück Natur vor anderweitiger Nutzung gerettet. Es bleibt jedoch viel zu tun.


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